Geld sparen durch Nachhaltigkeit

Geld sparen durch Nachhaltigkeit

 

Der mit Abstand schnellste Weg, jemanden zum Kauf oder zur Investition in ein Nachhaltigkeitsprogramm zu motivieren, besteht darin, ihm zu zeigen, wie viel Geld er durch eine Änderung einsparen kann. Für viele Menschen ist Nachhaltigkeit heute eine Möglichkeit, Geld zu sparen, ohne als knauserig bezeichnet zu werden. Manchmal kann die Investition zu Beginn preislich höher liegen, mit der Zeit jedoch wird sich diese Lebensweise rentieren. Vom Trocknen der Kleidung im Freien bis zur Verwendung der eigenen Kaffeetasse gibt es viele einfache Möglichkeiten, um sowohl der Umwelt als auch dem eigenen Portemonnaie zu helfen.

Kompostierung starten

Wer gerne im Garten arbeitet, kann mit der Kompostierung viel Geld für die Entsorgung von Düngemitteln und Abfällen sparen, da weniger Müllsäcke gekauft werden müssen. Die Einsparungen stammen jedoch nicht nur aus Küchenabfällen. Es lassen sich auch Blätter, Gartenausschnitte und Kaminaschen kompostieren. Zusätzlich hat dies positive Auswirkungen auf die Umwelt.

Kaffeetasse statt Pappbecher

Diese Einweg-Pappbecher in Cafés sind praktisch, aber das Mitbringen eines eigenen Mehrwegbechers schränkt unnötigen Abfall ein und spart so langfristig Geld.

Verwendung von Stoffwindeln

Mit der Wiederverwendung von Stoffwindeln wird weniger Abfall produziert und es müssen nicht ständig neue Windeln gekauft werden. Ein typisches Baby durchläuft rund 8.000 Windeln. Diese Windeln verweilen Jahrhunderte auf einer Mülldeponie. Bereits eine Investition von rund 100 Euro reicht aus, um die Kosten für Stoffwindeln für die gesamten ersten zwei Jahre zu decken.

Trockene Kleidung ohne Trockner

Weiterhin lässt sich Geld in einen Wäscheständer oder eine Wäscheleine investieren, um Strom und Geld zu sparen. Die Kosten für das Trocknen einer kleinen Ladung in einem herkömmlichen Trockner summieren sich schnell. Das Trocknen in einem Waschsalon wird noch teurer. Die Sonne kostet nichts und hat sogar Fleckenentfernungskräfte. Oft genügt bereits eine einfache Schnur, die zwischen zwei Bäumen gespannt wird, um die Wäsche kostenlos zu trocken.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Sofern der Weg zur Arbeit nur wenige Kilometer beträgt, sollte, um Geld zu sparen, das Fahrrad anstelle des Autos oder öffentlicher Verkehrsmittel verwendet werden. Mit dem Rad zu pendeln macht sich in kürzester Zeit finanziell bezahlt, ist umweltfreundlich und hat gesundheitliche Vorteile. In der Tat könnte es sogar helfen, eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio zu ersetzen, was noch mehr Geld spart.

Eigenes Waschmittel verwenden

Es lässt sich die Verschwendung von Verpackungsmaterial reduzieren, indem man sein eigenes Waschmittel herstellt. Alles, was man dafür benötigt, ist etwas Borax, Rasierseife und Waschsoda. Dieses DIY-Waschmittel macht pro Ladung meist nur 25 Prozent der Kosten eines im Laden gekauften Waschmittels aus. 

Strom sparen

Wer bereits nach kurzer Zeit einiges an Geld sparen möchte, sollte die nachhaltige Verwendung von stromsparenden Geräten in Betracht ziehen. Computer, Lampen und Geräte, die eingeschaltet bleiben, erhöhen die Stromrechnung jeden Monat geringfügig, was sich im Laufe der Zeit summiert. Vor allem veraltete Elektro- sowie Haushaltsgeräte kosten zusätzlichen Strom und somit Geld. Kann auf bestimmte Geräte nicht verzichtet werden, empfiehlt es sich zumindest neue Modelle anzuschaffen, die stromsparender sind.

Wasser sparen

Viele ältere Häuser verwenden entsprechen ältere Toiletten, die das Dreifache des Wassers moderne Toiletten verwenden. Viele Wasserversorger bieten Rabatte an, um auf eine effiziente Toilette aufzurüsten. Dies ist ein Upgrade, das im Laufe der Jahre eine erhebliche Menge an Geld spart. Weiterhin lässt sich ein traditionelles Sprühbewässerungssystem in ein Tropfbewässerungssystem umwandeln. Die Wassereinsparungen sind beträchtlich und das durch die Wasserreduzierung eingesparte Geld wird sich in ein paar Jahren rentieren. Es empfiehlt sich auch den Duschkopf auszutauschen. Dies spart ebenfalls Geld und reduziert zudem den Energieverbrauch, da man weniger heißes Wasser erwärmen muss. Dies ist eine doppelte Ersparnis!

Recyceln

Das Recycling ist in den letzten Jahrzehnten auf dem Vormarsch, was eine gute Nachricht ist. Die schlechte Nachricht ist, dass viele Dinge, die recycelt werden könnten, weggeworfen werden. Dies kann zu Hause durch ordnungsgemäßes Recycling verbessert werden. Je nachdem, wo man wohnt, lässt sich sofort Geld sparen, indem man einen Papierkorb verwendet und so die Kosten für Müllsäcke minimiert.

Wechsel zu energieeffizienten Beleuchtungsmethoden

Ein durchschnittlicher Haushalt widmet etwa 5 % seines Energiehaushalts der Beleuchtung. Die Umstellung auf eine energieeffiziente Beleuchtung ist eine der schnellsten Möglichkeiten, die Energiekosten zu senken und Geld zu sparen. 2012 traten neue Beleuchtungsstandards in Kraft, und sparsame Optionen wie Halogenglühlampen, und LED-Glühlampen sind ab sofort verfügbar. Herkömmliche Glühlampen erzeugen sichtbares Licht, wenn der Leuchtfaden im Inneren mit elektrischem Strom erhitzt wird. Die zur Erzeugung dieses Lichts erforderliche Energiemenge wird in Watt gemessen. Das Problem bei herkömmlichen Glühbirnen ist, dass langlebigere Glühbirnen dickere Leuchtfäden erfordern, die dann mehr Energie verbrauchen. Halogenglühlampen ahmen die Lichtleistung einer herkömmlichen Glühlampe sehr gut nach und verbrauchen etwa 25 % weniger Energie. 

Kompaktleuchtstofflampen weisen eine erkennbare und ikonische Lockenform auf. Da eine herkömmliche 60-W-Energiesparlampe bis zu 75 % weniger Energie verbraucht, sind die Einsparungen groß und mit mehr Farben als je zuvor können Hausbesitzer eine Lampe finden, die ihnen die gewünschte Lichtqualität verleiht. Die beliebteste Art der energieeffizienteren Glühbirne ist die LED. Sie bietet sowohl Kosteneinsparungen als auch eine gemütliche Ästhetik. LEDs sind in einer Vielzahl von Wattleistung, Formen und Farben erhältlich. Anstelle von elektrischem Strom, der durch einen Faden fließt, fließt der Strom durch einen Mikrochip, der dann die Lichtquelle beleuchtet. Eine herkömmliche 60-W-LED verbraucht so etwa 80 % weniger Energie als eine herkömmliche Glühbirne.

Foto: andibreit / pixabay.com

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